Gerade bin ich über Christoph Hanenkamps Beitrag zur Blogparade von Peer Wandiger „gestolpert“. Peer hat in seinem Blog zu einer Blogparade mit dem Titel „Getting Things Done“ aufgerufen. Und dazu habe ich doch auch eine Meinung…
Getting Things Done (GTD) ist eine Selbstmanagement-Methode von David Allen, die ihren Nutzern effizientes und belastungsfreies Arbeiten ermöglichen soll. So schreibt es Wikipedia. Dabei gibt es zunächst zwei Grundsätze:
1. Alle Tätigkeiten, die erledigt werden müssen, werden in einem System außerhalb des eigenen Gehirns abgelegt. Das System soll logisch und vertrauenswürdig sein.
2. Der Input wird streng reglementiert, damit die nächsten Schritte nicht „vergessen“ werden können.
Wie sieht das jetzt bei mir aus:
Ehrlich gesagt, hapert es an der praktischen Umsetzung schon ein bißchen, aber wer ist schon perfekt? Wie sieht es aber im Einzelnen aus:
• Wie gehst du an die Planung von Aufgaben heran?
Ich mag es, wenn ein Projekt ganz umrissen ist. Natürlich gibt es das in der Realität eher selten, zumindest in meinem Leben. Ich stelle mir aber einen Plan mit den mir bekannten Themen und Arbeitsschritten zusammen. Dazu nutze ich schlicht und einfach einen Collegeblock, kariert und eine Kugelschreiber (gerne auch einen Bleistift Stärke „B“)
• Welche Arbeitsorganisation setzt du ein?
Ich arbeite mit einem „flexiblen Wochenplan“. Hm, flexibel deswegen, weil es halt wirklich einige Dinge gibt, die unvorhergesehen auftauchen – und wenn es nur die eigene Tochter ist. Prinzipiell habe ich dennoch genügend Erfahrung, um zu wissen, wann ich wieder an die Arbeit muß.
• Wie erfasst du anstehende Aufgaben und wie priorisierst du diese?
Für die Erfassung setze ich bereits benannten Collegeblock ein, die Priorisierung erfolgt durch ein einfaches „Was eilt am meisten“-Sortieren. Das ist aber alles durchaus „ausbaufähig“.
• Welche Tricks helfen dir dabei deine Arbeiten zu erledigen?
Mit Tricks kommt man hier nicht allzu weit… Ich verzichte weitestgehend auf Ablenkungen. Und ich weiß, wo ich suchen muß, wenn ich etwas dringend brauche.
• Nutzt du GTD-Tools und welche Erfahrungen hast du damit gemacht?
Meine Tools sind in diesem Fall der Block und Stift. Ich werde in Kürze ein softwarebasiertes Tool einsetzen. Später dazu mehr.
• Was sind deiner Erfahrung nach die größten GTD-Hindernisse?
Neugier – ganz klar. Gerade im Internet Marketing ist ja ständig irgendetwas zu bestaunen…
• Gab es bestimmten Erfahrungen, die dich für GTD-Methoden sensibilisiert haben?
Wenn man selbstbestimmt arbeitet und keine GTD-Methoden implementiert, merkt man recht schnell, warum Firmen „Vorgesetzte“ einsetzen. Es hält einen sonst niemand vom Herumstreunen ab. Wenn ich den Laptop verlasse, muß ich immer ein Glücksgefühl haben, daß ich eine Aufgabe erledigt habe.
So, daß war mein Beitrag zur Blogparade. Die Aktion auf Peer Wandigers Blog luft noch bis zum 5. August 2011. Da wird der eine oder andere von Euch doch auch noch Zeit finden…

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Marko Christiansen | 31. Juli 2011 at 20:39 #
Hallo Christoph,
interessant, dass ein Internetmarketer ganz “altmodisch” mit Block und Kugelschreiber plant. Geht mir aber genauso. Ich habe auf dem Schreibtisch jede Menge handschriftliche Notizen und unterwegs oft eine Kladde, in die ich spontane Ideen oder Formulierungen eintrage.
Auch der Sinn der Chefs ist gut erklärt. Den Laden zusammenhalten und die Peitsche schwingen. Manchmal, aber auch nur manchmal, könnte man einen solchen auch als Selbstständiger gebrauchen.
Beste Grüße aus Hamburg,
Marko
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Chris | 31. Juli 2011 at 20:53 #
Hallo Marko,
danke für Deinen Kommentar. Ja, ich bin da eher altmodisch. Ich geh auch manchmal extra “offline”, um nachzudenken.
Viele Grüße von der Bergstraße nach Hamburg
Christoph
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Nathanael | 11. August 2011 at 15:54 #
Hey Christoph, nutzt Du in der Zwischenzeit ein Tool. Auch wenn Block und Bleistift verlockend sind, möchte ich doch ein Tool nutzen nur kann ich mich nicht entscheiden für welches.
Wahrscheinlich werde ich wie immer die Lösung von Google nutzen!
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Chris | 11. August 2011 at 17:12 #
Hi Nathanael,
im Moment nutze ich immer noch Block und Stift. Es hat sich für mich noch nicht der Druck ergeben, doch umzusteigen.
Allerdings arbeite ich gerade bei Projekten, die mehr als eine Person (oder Rechner) erfordern bereits heute mit Text & Tabellen von Google. Der Vorteil hier: Du kannst an jedem PC an den Projekten arbeiten und stellst es den Partnern über die Share-Funktion zur Verfügung.